The story of my journey through America

14Mai
2014

New Blog!

Von jetzt an, wird es alle weiteren Blogeintraege in einem neuen Blog geben.
Die Website bleibt leider nur bis 500 Fotos kostenlos, das Limit hab ich jetzt erreicht.

binmalweg2.auslandsblog.de

Everything will be published on this new blog from now on. Ran out of photo space on this one.

13Mai
2014

Cusco - In the city of the Inkas

Wie ja bereits erwähnt, sind Pedro und ich hierher getrampt. Waren ungefähr 550km und wir haben den ganzen Tag  bis nach Cusco gebraucht. Angefangen in Puno sind wir erstmal mit einem kleinen Minibus aus der Stadt rausgefahren. Hatten Glück und innerhalb von 20Minuten hat ein Auto angehalten und uns bis in die nächste Stadt mitgenommen. Dort haben wir Mittag gegessen und sind mit einem kleinen Mototaxi aus der Stadt an eine Tankstelle gefahren. Hatten nicht so Glück und mussten circa ne Stunde warten bis wir für ein weiteres Stück mitgenommen wurden. In einem Dorf wurden wir abgesetzt und keine 5Minuten später saßen wir auf der Ladefläche eines Trucks. Der Typ ist gerast und es war eiskalt, aber doch irgendwie ganz witzig. Das geht alles zu sehr ins Detail, gegen Abend hatten wir's irgendwie nach Cusco geschafft.

 



Am nächsten Tag hab ich Sanja aus Puno wiedergetroffen. Mittags haben wir uns zusammen die Stadt angeschaut und sind mit so 'nem Touribus rumgetourt. Ansonsten haben wir uns nach Infos &Angeboten umgeguckt bzgl einer Wanderung zu Machu Picchu. Sie macht wahrscheinlich den Djungle Trek, der geht 4 Tage und man mountainbiked, macht rafting und wandert. Ich werde mich eher für den 5-tägigen Salktantay-Trail entscheiden, da läuft man circa 70km zu Machu Picchu mit angeblich atemberaubender Landschaft.





Habe am nächsten Tag den Salkantay-Trail für den folgenden Tag gebucht. Mittags haben Sanja und ich einen Chocolate-Workshop gemacht. Das war ziemlich cool. Von der Kakaobohne bis zur fertigen Schokolade haben wir jeden Schritt gemacht und durften am Ende sogar unsere eigene Schokolade mit nach Hause nehmen.

 



Abends wollten wir die Cusco by night Walking Tour machen. Die ersten zwanzig Minuten waren wir auch noch dabei. Aber der Typ hat so gehetzt und als wir mal wo länger stehen geblieben sind, haben wir die Gruppe verloren. Hat mich nicht so sehr gestört, weil ich noch für den Salkantay Trail packen musste und früh ins Bett wollte.

10Mai
2014

Arrived in Peru!- Puno

So,nun bin ich im letzten Land angekommen, das ich Suedamerika bereisen werde - in Peru. 
Um halb zwei ging's mit dem Bus von Copacabana los, 10km weiter an der Grenze Stempel holen und dann weiter nach Puno. Der Bus haette planmaessig um 15.30 ankommen sollen,hatte aberso 20min Verspaetung und ich hatte meinen Plan,es um 16.30 zu einer Tour zu schaffen schon aufgegeben. Der Bankautomat hat im Terminal dann auch nicht funktioniert und ich hab befuerchtet, dass ich 20 Minuten zu einem Hostel schwer bepackt laufen darf. Aber irgendwie hatte ich Glueck und ich weiss auch nicht, wie es sich ergeben hat in der Hektik. Und zwar hat mich eine Frau angesprochen, der eine Touragency gehoert und mit ihr bin ich dann mit dem Taxi ins Zentrum Geld holen gefahren und hab's dann sogar noch zur Tour zu den Floating Islands geschafft.

 

Die Floating Islands oder auch "Los Orus" genannt, sind von Menschen gebaute Inseln. So ganz verstanden hab ich nicht, wie es funktioniert, die oberste Schicht ist zumindest Schilf oder so was aehnliches. Und die Menschen leben da drauf, in so kleinen Haeuschen. Mir ist noch so ganz klar, warum, aber scheint gut zu funktionieren. War auf jeden Fall cool das mal gesehen zu haben. 

 



Abends im Hostel hab ich Sanja aus der Schweiz kennengelernt und wir haben zusammen Abend gegessen. Wir haben die Sachen im Supermarkt gekauft - und ich war total überrascht. Wochenlang hab ich kaum Supermärkte gesehn,in Bolivien gabs sowas nämlich praktisch nicht. Ich kam mir vor wie in einer anderen Welt.

Abends haben wir Pedro getroffen. Sanja bleibt noch einen Tag in Puno, aber ich werd morgen mit ihm nach Cusco trampen. Wird bestimmt ein Erlebnis :D

 

 

ENGLISH

So, I arrived in the last country I will be visiting in South America - in Peru. 

The bus started around two in Copacabana, after a few miles I got the necessary stamp at the border and we went on to Puno. The bus should have arrived 3.30, but it was late and I nearly missed my tour to the floating islands. 

The floating islands or also called "los orus" are human-built islands. I didn't really understand how it works, but the top layer is something like reed. The people live on them in small houses. I don't really understand why, but it seems to be working. Definitely cool to see that kind of lifestyle once.

In the evening in the hostel I met Sanja from Switzerland and we made dinner together. We bought the ingredients in the supermarkert - and I was really surprised. I had rarely seen any supermarkets in Bolivia, they basically bought everything in huge markets where lots people have their own little stands and sell their products. I felt like in a different world. 

Later on we met Pedro. Sanja will stay for another day in Puno, but Pedro and me will hitchhike to Cusco tomorrow. I'm always up for adventures :D

 

09Mai
2014

Copacabana & Isla de Sol

La Paz hinter mir gelassen, bin in Copacabana - einem kleinem Staedtchen am Titikakasee. Bin hier angekommen und hab mich sofort wohl gefuehlt nach dem ganzen Trubel in La Paz. Die Busfahrt hierher war doch recht witzig, als wir auf einmal aus dem Bus aussteigen musste, weil der mit 'nem kleinen Floss oder so recht wackelig ueber den See zur Halbinsel geschifft wurde - ging aber gut :D Hab den Nachmittag im Restaurant mit Blick auf See genossen und abends bin ich den Cerro Calvario hochgelaufen, um den Sonnenaufgang von dort anzuschauen. 

Left La  Paz behind,I'm in Copacabana now - a small town at the lake titicaca. I arrived here and immediately liked it after all the noise and chaos in La Paz. The bus ride was quite interesting though. We had to get off the bus because the bus was taken by a little boat over the lake -.everything went well though :D Spent the afternoon in a restaurant with view of the lake and in the evening i walked up the Cerro Calvario to watch the sunset.

Am naechsten Tag bin ich mit dem ersten Boot um 8.30 zur Nordseite der Isla de Sol gefahren. Der Strand war da echt schoen, leider hab ich nicht gebadet. Danach bin ich fuer mehrere Stunden zur Suedseite gelaufen, ein einziges auf und ab, aber mit super Ausblick. Dort habe ich mir ein Hostel gesucht, weil ich eine Nacht auf der Insel verbringen wollte. Habe vier aus Neuseeland getroffen, haben zusammen Abend gegessen und gequatscht. Bin mit Wellenrauschen eingeschlafen und wurde vom Sonnenaufgang aufgeweckt - das war ziemlich nice ;) Mit dem ersten Boot ging's dann zurueck nach Copacabana und weiter nach Peru. 

 

 ENGLISH

Left La  Paz behind,I'm in Copacabana now - a small town at the lake titicaca. I arrived here and immediately liked it after all the noise and chaos in La Paz. The bus ride was quite interesting though. We had to get off the bus because the bus was taken by a little boat over the lake -.everything went well though :D Spent the afternoon in a restaurant with view of the lake and in the evening i walked up the Cerro Calvario to watch the sunset.

The next dazy I took the first boat to the north side of the isla de sol. The beach was beautiful, but I didn't take a swim. After that I walked for a couple of hours to the south side, a lot of up and down, but with a beautiful view. There I looked for a hostel because I wanted to stay a night on the island. Met some guys from new zealand and we had dinner together. Fell asleep with the noise of the waves and was woken up the sun - was pretty nice ;) I took the first boat back to Copacabana and now I'm heading to Përu.

07Mai
2014

La Paz

Endlich bin ich raus aus La Paz,ich hab hier zu viel Zeit verschwendet. Angefangen hat alles mit dem Nachtbus von Uyuni nach La Paz. Der war so kalt,dass ich kein Auge zu getan hab und mich extrem erkältet hab. Als ich morgens im Hostel angekommen bin, hab ich also erstmal paar Stunden geschlafen. Nachmittags hab ich mich zum Cholitas-Wrestling aufgerafft. Das war eigentlich ganz witzig und dumm gleichzeitig. Ist ´ne einzige grosse Show. Cholitas werden die bolivianischen Frauen genannt und die kaempfen da gegeneinander. Ist alles ueberzogen und mehr oder weniger nur fuer Touristen, aber war mal was anderes.

Am Montagmorgen war die Erkaeltung noch schlimmer, aber ich hab mich dann kurz vor knapp doch noch ausm Bett gequaelt, um in ein anderes Hostel zu gehen. Das in dem ich zuvor war, lag direkt an der Hauptstrasse und der Strassenlaerm war unertraeglich, die Bolivianer haben ja ein sehr enges Verhaeltnis zu ihrer Hupe ...

 

Nachdem ich mein Gepaeck im anderen Hostel deponiert hatte, bin ich zu einer Free Walking Tour von La Paz. Das war richtig interessant und einer der besten Free Walking Tour, die ich bisher gemacht hatte. Man lernt viel ueber La Paz und Bolivien allgemein. 



Am nächsten Tag hab ich dann nochmal das Hostel gewechselt :D Hatte das am Abend zuvor schon organisiert,wurde morgens am anderen Hostel abgeholt und hab dann mein Gepäck im Wildrover abgeladen - Partyhostel und laut TripAdvisor seit Jahren bestes Hostel in Bolovien. Danach ging's dann los zum Mountainbiking auf der Death Road - der gefährlichsten Straße der Welt. Diese Tour gehört eigentlich zum "Pflichtprogramm", wenn man La Paz besucht und ich war schon sehr gespannt drauf. Sind circa 2h erstmal dorthin gefahren. Natürlich wurden wir top ausgerüstet mit Protektoren, Schutzjacke,Hose, Helm und Handschuhen. Sahen aus wie echte Profis. Die erste Stunde war es erstmal fahren auf der neuen und asphaltierten Straße, danach gings für circa 3h die wirkliche "Deathroad" runter. Das war ganz schön anstrengend, weil man die ganze Zeit bremsen und den Lenker auf der holprigen Abfahrt halten musste, was mit der Zeit ganz schön auf die Arme ging. Es heißt zwar death road,aber ich hatte es mir gefährlicher vorgestellt. Im Auto ist bestimmt es relativ gefährlich,aber auf dem Mountainbike kann im Prinzip nichts passieren wenn man vorsichtig fährt. Abends angekommen hatte ich dann endlich mal 'n gutes Zimmer erwischt, das obwohl es sich in einem Partyhostel befindet, ruhig ist.

 

 

 

 


So, was hab ich die nächsten Tage gemacht? Ehrlich gesagt, kaum etwas. Ich bin irgendwie reisemüde geworden. Wenn man so eine große Reise plant, denkt jeder alles muss toll sein und nichts läuft schief. Aber es gibt auch Durchhängertage. Man hat einfach keine Lust jeden die gleichen Frage zu stellen: Wie heißt du? Woher kommst du? Was ist deine Reiseroute? Wie lang bist du schon unterwegs? usw. Man betreibt einfach small-talk mit jedem und irgendwann ist man es leid. Genau diese Phase habe ich jetzt erreicht. Es ist nicht so, dass ich in den letzten Wochen nicht unglaublich viel erlebt habe und Spaß hatte, allerdings ist man irgendwann einfach nicht mehr fähig noch mehr Eindrücke aufzunehmen, man ist übersättigt. Dazu kam, dass ich immer noch krank war. Also habe ich von Mittwoch bis Freitag einfach nur meine Zeit mit in der Hängematte liegen, Essen und abends manchmal feiern verbracht - ich bin schließlich in einem Partyhostel. :D

 


Samstag war ich dann tagsüber bisschen shoppen, hab mich motiviert mal wieder das Hostel zu verlassen, aber es gab mal wieder so viel Auswahl, das ich mich bezüglich des Alpacapullis immer noch nicht entscheiden konnte, hab mir allerdings 'ne Mütze und warme Socken gekauft.
Hab mit 'nem Mädel gesprochen, die die Huanya Potosi Tour gemacht hat. Da besteigt man einen 6088m hohen Berg und muss Ice-Climbing machen. Sowas macht man ja auch nicht alle Tage und hatte es vorher schon in Erwägung gezogen es zu machen und sie hat mich dann vollends überzeugt. Allerdings hab ich dann obwohl ich circa 20 Agenturen abgeklappert hab, keine Tour mehr für den nächsten Tag organisiert bekommen. Na gut, warte ich also noch einen Tag. Nächster Tag war wieder ein Durchhängertag und ich hab beschlossen am nächsten Tag einfach La Paz zu verlassen, weil so eine Bergtour im Moment zu anstrengend ist. Als ich dann Montagmorgen nach einer Woche in La Paz endlich los wollte, ging's mir gar nicht gut. Ich bin zwar um halb 8 noch in den Bus eingestiegen, aber 15min später wieder ausgestiegen, weil es einfach nicht ging. Da hatte mich wohl voll die Magen-Darm-Grippe erwischt. Zurück im mittlerweile vierten Hostel hab ich den ganzen Tag geschlafen und den nächsten Tag auch zur Hälfte im Bett verbracht. Bei mir läufts einfach grad nicht so. Jetzt kann ich heute endlich weiter nach Copacabana und bald werd ich in Peru sein.

Ein Blog berichtet nunmal nicht nur von den guten Seiten und nun wisst ihr, dass bei 'ner Reise auch mal nicht alles so ganz läuft. Jetzt hab ich meine Batterie aber lang genug wieder aufgeladen und bin gespannt auf die nächsten Wochen in Peru. Außerdem bin ich auch etwas froh aus Bolivien rauszukommen, es ist zwar ein schönes Land, aber ich hatte oft genug das Gefühl, das Touris hier nicht gern gesehn werden und man hat das Gefühl unerwünscht zu sein. Die Einheimischen können nicht verstehen, wie junge Leute schon so viel Geld haben, um um die Welt zu reisen. Die ganzen Backpacker werden hier als reich angesehen und es ist mir auch schon passiert, das mich mein Nebensitzer im Bus angequatscht hat, ich solle ihm eine Zeitung kaufen, weil ich doch so reich sei. Es wird Zeit wieder in ein Land zu kommen, wo der Lebensstandard nicht ganz so niedrig ist.

 

 

 

(Konnte leider noch nicht alle Bilder hochladen ... )

ENGLISH

Finally I'm out of La Paz, I wasted too much time here. Everything started with the nightbus from Uyuni to La Paz. It was so awfully cold that I couldn't sleep one minute and got really sick. So when I arrived in the hostel in the morning, I had to sleep for a few hours. In the afternoon, I went to the Cholitas-Wrestling. It was mostly quite funny but stupid at the same time. It's just a big show. The bolivian women are called cholitas and in this case they fight each other. It's mostly for tourists I guess and a little excessive. I uploaded a video so you can see what it's like.

Monday morning was even worse but just before check out I made myself get up to find a different hostel. The hostel was right next at a busy street and it was noisy all day and night because bolivian people like to honk a lot ...

After I had left my bag at a different hostel, I went to a Free Walking Tour. It was really interesting and one of the most interesting Free Walking Tours I've done. I learned a lot about La Paz and Bolivia in general. The next day I changed the hostel again :D. I had organized it the night before so I got picked up the next morning to bring my stuff to the Wildrover hostel. It's a party hostel and according to TripAdvisor the best hostel in Bolivia for years now. After that I left for montainbiking on the "death road" - the most dangerous road of the world. You basically have to do this tour when visiting La Paz, it's just a must-do. We had to drive there about two hours. Of course we had good equipment with protectors, jacket, pants, gloves and helmet. We looked like pro's. The first hour we rode on the new and paved road and after that for about three hours on the "death road". That was quite exhausting, first of because you had to be on the brakes the whole time and second you had to hold the handle bar which hurt after some time because it was so bumpy. It's called "death road" but I thought it would be more dangerous. It's probably pretty dangerous in the car because the road is narrow but on a mountainbike you got enough space and if one drives carefully, nothing happens. At night I finally had a quiet room, even though it is in a party hostel.

So what did I do the next days? To be honest, nothing much. I kind of got tired of traveling. When you plan such a trip, everbody thinks everything has to be great and nothing goes wrong. But there's days of feeling low as well. I got tired of asking everybody the same questions: What's your name? Where are you from? Where are you going next? How long are you traveling? and so on.. It's smalltalk with everybody and at point you just can't take that anymore. That's exactly at what point I'm right now. It's not like that I didn't see incredible lot the last weeks and had a lot of fun, but it reached the point that I'm not able to enjoy any new experiences, I feel sated with everything. What it made it worse is that I was sick. So I spent Wednesday to Friday in the hammock reading my book,eating and partying some nights (I'm still in a party hostel :D).

 

Saturday I went a little shopping, I finally made myself leave the hostel for a bit. But there was so much variety again, that I didn't know what sweater to get but at least I got a hat and some warm socks. I talked to some girl who did the Huanya Potosi tour which is climbing a 6088m mountain including ice-climbing. It's not something you do everyday and I had considered doing it before but she convinced me all the way. So I tried to organize a tour to start the next day. But even though I went to about twenty agencies, there were no free spaces. So staying another day in La Paz. The nextr day was a Durchhängertag again, so I just decided to leave la Paz the next because this climbing tour would be too hard right now.

 

When I finally wanted to leave La Paz on Monday I didn't feel good. I went on the bus at 7.30 but had to leave it 15minutes later because I was too sick. Back in a hostel (the fourth already in La Paz!), I spent the rest of the day in bed and half of the next day as well. Things are not going well for me right now.

 

Finally I can move on to Copacabana today and will be soon in Peru. A blog is not only about the nice sides and now you guys know that not everything is great when traveling. But now I recharged my battery more than enough and I'm curious about the next few week. Moreover, I'm kind of happy to get out of Bolivia. It's a beautiful country but I just have the feeling that they don't like tourists here. The people can't understand how youths like me have enough money to travel. All the backpackers are seen as rich. It even happened to me that a guy on the bus told me to get him a newspaper because I'm apparently I'm that rich that I should give my money to everybody. It's time to get into a country where the living standard is not as low as here.

 

 

 

(Unfortunately couldn't upload all the pictures yet ... )

26April
2014

Highlight of Bolivia: Salt Flats

Wow, was für eine Tour. 4 Tage atemberaubende Landschaft mit dem Highlight Salzwüste am letzten Tag.


Die Tour begann in Tupiza und wir waren zu siebt in nem 4x4Jeep. Anfangs war ich doch etwas skeptisch, ob ich das jeden Tag 10 Stunden mit kaum Platz aushalten würde, aber es war kein Problem.
In unsrer Gruppe waren außer Martina und Katrina, noch Rens und Freek aus Holland und unser Fahrer Felipe und Koch Hector.

Ich werd jetzt nur immer so ungefähr und kurz zusammenfasssen, was wir an den jeweiligen Tagen gemacht haben und lass ansonsten die Bilder sprechen, weil es glaub mehr oder weniger unwichtig ist wie z.B. die ganzen Lagunen heißen, die ich besucht hab :D


Kurz außerhalb von Tupiza war unser erster Stop. Danach ging's längere Zeit nur den berg hoch. Hatten 'n kurzen Stop in einem Dorf bevor wir eine riesige Ebene voller Lamas gesehen haben. Nach dem erstaunlich guten Mittagessen sind wir durch mehrere Dörfer gefahren und haben die Geisterstadt San Antonio besucht, die angeblich als "kleines Machu Picchu" bezeichnet wird, was ich allerdings übertrieben fand. Wir haben noch 'ne Lagune und 'nen Volkan gesehn bevor wir in den Eduardo Avaroa Nationalpark sind, durch den wir morgen fahren. Relativ spät abends haben wir unser erstes "Hostel" erreicht. War komfortabler als erwartet und wir haben nichtmal gefroren. Abendessen war erstaunlich gut, bin eh ziemlich beeindruckt was unser Koch immer zaubert.

 




Am zweiten Tag haben wir morgens erstmal zwei Lagunen gesehen. Das Highlight des Tages für mich war definitiv, als wir mittags bei heißen Quellen waren in denen man baden konnte. Auf 4000m Höhe mit genialem Ausblick in 37 Grad heißem Wasser- da beschwert man sich nicht. Desweiteren haben wir mehrere Lagunen besucht, in denen man meistens Flamingos beobachten konnte. Außerdem haben wir den höchsten Punkt der Tour erreicht auf knapp 5000Meter: die "sol de manana" Geisire. Das sind so sprudelnde heiße Quellen und Dampfwolken, die aus dem Boden kommen und es stinkt nach faulen Eiern. :D

 

 



Der dritte Tag begann mit frisch gebackenen Pfandkuchen zum Frühstück - ich hatte ja schon erwähnt, das Essen ist gut :D Als erstes haben wir den Arbol de Piedra gesehn, das ist so ein Baum aus Stein. Der restlichen Tag war dann eigentlich nur Lagunen angucken und circa um 3 sind wir bereits dort angekommen, wo wir die Nacht verbringen würden - einem Salzhotel. Sah eigentlich recht unspektakulär aus, war aber echt alles aus Salzblöcken - die Wände, die Tische, die Betten ... Haben abends den Sonnenuntergang angeschaut und sonst den restlichen Tag mit Kartenspielen verbracht.




Der letzte Tag fing recht früh an. Sonst sind wir immer so gegen circa 7 oder 7.30 Uhr gestartet, aber an diesem Morgen ging's schon um 6 los, weil wir den Sonnenaufgang im Salar der Uyuni sehen wollten. Frühstück gab's auf bei der Isla Incahuasi, einer "Insel" in der 12000Quadratkilometer großen Salzwüste. Danach haben wir lange Zeit gehabt um die bekannten Bilder mit Perspektivverschiebung zu schießen. Wir haben das erste Salzhotel besucht (nicht mehr in Betrieb) und ein Dorf, in dem die Einwohner vom Salzabbau leben. Letzter Stop war der Zugfriedhof außerhalb von Uyuni. Nach dem Mittagessen war die Tour dann auch schon vorbei. Die Zeit verging wie Flug. Hab den restlichen Tag in Uyuni verbracht und auf meinen Bus gewartet mit dem's weiter nach La Paz geht.

 

 

ENGLISH

Wow, what a tour. Four days of amazing landscape with the salt flats on the last day.

The tour started in Tupiza and we were seven people in a 4x4jeep. In the beginning I was kind of sceptical if I could handle that every day for ten hours or more, but it turned out to be no problem. Besides Martina and Katrina there were Rens and Freek from Holland in our group and our driver Felipe and cook Hector.

I´m just shortly gonna sum up everything more or less what we did each day because the more interestintg part are the pictures. I don´t think it matters how all the lagoons I visited for example were called.

Just outside of Tupiza was our first stop. Then we drove up the mountains for quite a while. We shortly stopped in a small village before we went to a place where they were hundreds of lamas After the lunch we drove through several small villages and went to the ghost town San Antonio. It´s called "little Machu Picchu" which I think is an exaggeration because it wasn´t that special. We saw a lagoon and a volcano. We entered Eduardo Avaroa national parc through which we drive the next day. We arrived quite late at our hostel which was more comfortable than I had thought and not even cold like expected. We had an amazing dinner, I´m pretty impressed by our cook.

The second day we saw two lagoons in the morning. The highlight of the day was definitely going to the hot springs after. On an altitude of 12000ft with an amaznig view and swimming in 95degree water was awesome. Later we visited some more lagoons where they were some flamingos. Then we reached the highest point of our trip - about 15000ft above sea level: the "sol de manana" geysers which are hot springs which eject water and steam. It smelled really bad there.

 We started the third day with fresh pancakes for breakfast - yea, I already said the food is good .. :D First, we sa the Arbol de Piedra which is a stone which looks like a tree. The rest of the day we saw some more lagoons and arrived already around three at our place for the night - a salt hotel. Looked mostly unspectacular but it was really completely out of of salt blocks - the walls, the tables, the beds ... We watched the sun set and spent the rest of the day with card games.

The last started early. Normally we left about 7 or 7,30 but this day we went at 6am so we could see the sun rise in the Salar de Uyuni - the biggest salt flats of the world. We had breakfast at the Isla Incahuasi, an "island" in the 12000 square kilometer big salt flats. After we had lots of time to take the popular pictures with  shift of perspectives. We visited the first salt hotel which is no longer open and a dorf in which the inhabitants live from mining the salt. Last stop was the train cementary just outside from Uyuni. After lunch it was already time to say goodbye. The time passed really fast. Spent the rest of the day waiting for my bus to La Paz.

22April
2014

Hiking in Tupiza

Urspruenglich wollte ich die Salzwuestentour von Uyuni aus machen, aber da wir gehoert hatten, dass es von Tupiza aus besser ist, sind Katrina, Martina und ich von Potosi weiter nach Tupiza.

Morgens haben wir erstmal die Tour organisiert. Wir waren uns schnell einig, dass wir mit der Agentur von unserem Hostel buchen und innerhalb von 15Minuten war alles eingetütet.

Ausgerüstet mit ein paar Snacks, haben wir uns danach aufgemacht, um ein bisschen wandern zu gehen. Die Landschaft um Tupiza ist atemberaubend. Schaut euch einfach die Bilder an:

 



Abends waren wir Pizza essen und sind früh ins Bett, um fit für die Tour zu sein.


ENGLISH

Originally we wanted to do the tour from Uyuni but since we had heard that it's better from Tupiza, Martina Katrina and me took a bus from Potosi to Tupiza.

In the morning, we firstly organized the tour. We all agreed to book it with the agency of our hostel and everything was done in like 15minutes.

With some snacks we went to do a hike around Tupiza. The landscape is breathtaking, just look at the pictures.

At night, we had some pizza and went to bed early to be fit for the tour in the next morning.

21April
2014

Potosi - In the silver mines of the highest city of the World

Mittags sind wir in Potosi angekommen. Das liegt auf 4000m und wird als höchste Stadt der Welt bezeichnet. Haben die eine Minentour für den nächsten Tag organisiert und den Rest des Tages mit Kuchenessen und rumgammeln verbracht.


Am nächsten Morgen ging's um 8.45 los zur Tour. Man besucht eine Silbermine im Berg Cerro Rico. Noch heute arbeiten da über 15000 Männer in verschiedenen Minen und bauen Mineralien ab. Der einzige Grund,warum die meisten Touristen Potosi besuchen ist eben jener Besuch. Man bekommt Schutzhose und Jacke,einen Helm und eine elektrische Stirnlampe,um wie ein Minenarbeiter auszusehen. Allerdings hatten die "mineros" nur den Helm und die Lampe und ansonsten meist normale Kleidung sodass man uns von weiten als Touris erkennen konnte bei unserem ersten Stop: the miners market. Dort kaufen sie alle Arbeitsutensilien die sie brauchen,v.a. natürlich Dynamit für die Sprengungen. Haben dort auch welches erworben,nebst Cocablättern,die die Mineros durchgehend kauen und einem 96% Alkohol,der Anfang und Ende des Monats zusammen getrunken wird.

 



Als nächstes haben wir eine Fabrik besucht,in der die Mineralien aus den Steinen herausgelöst werden,die die Mineros in den Minen abbauen. Ist alles noch sehr einfach und ich kann mir kaum vorstellen, dass auf diese Weise noch in Europa gearbeitet wird.

 



Dann ging's endlich in die Minen. Waren circa zwei Stunden dort drinnen unterwegs. Ein kurzer Besuch war ok,aber wenn ich mir vorstelle,dass Menschen dort täglich stundenlang arbeiten,scheint mir das nicht sehr unangenehm. Man muss stellenweise kriechen oder steile Passagen hochklettern. Es ist oft laut und viel Staub von den Sprengungen in der Luft. Die Mineros arbeiten noch auf einfachste Weise. Alle Erze,die sie abbauen müssen sie in Karren nach draußen schieben. Normalerweise schieben etwa drei Männer einen Wagen,der circa 2 Tonnen wiegt. Das ist Schwerstarbeit. Wir haben mehrere Arbeiter getroffen,u.a. einen der den ganzen Tag auf Steine klopft, um die Mineralien schon etwas herauszubekommen.

Die meisten waren sehr freundlich und wir konnten Fragen stellen. Am Ende wurde dann jeweils ein "Geschenk" überreicht, Dynamit oder Cocablätter,Dinge,die sie eben zum arbeiten brauchen.

 

 


Als letzes haben wir el tio besucht - den Gott der Mine oder besser gesagt den Teufel. Jede Mine hat einen eigenen tio und die Arbeiter müssen ihm regelmäßig Geschenke bringen, wie etwa Cocablätter, Zigaretten oder Alkohol. Sie glauben,dass wenn sie keine Geschenke bringen,der tio sie bestraft. Er lässt dann z.B. die Mineralquellen weniger werden oder nimmt ihnen bei Sprengungen das Leben. Für mich hört sich das nach Unfug an,aber die Mineros nehmen es sehr ernst.

 

 


Die Tour war sehr interessant und man merkt wie glücklich, man sich schätzen kann in einem Land wie Deutschland zu leben,wo nicht mehr auf diese Weise gearbeitet wird. Auch wenn der Job verhältnismäßig gut bezahlt wird, ist es nach meiner Meinung kein guter. Viele Arbeiter sterben früh,weil sich Staub in den Lungen festsetzt. Sie lassen junge Söhne zurück,die dann um die Familie zu ernähren auch anfangen müssen in den Minen zu arbeiten und es ist ein nicht endender Kreislauf. In Potosi gibt es allerdings auch nicht sehr viele andere Jobs. 60% der Bevölkerung arbeitet in den Minen.

 

 

 

ENGLISH

 

 

 

Midday we arrived in Potosi. It´s on an altitude of 4000m/12000ft and is called the highest city of the world. We organized the mine tour for the next day and spent the rest of the day with eating cake and chilling.

The next morning the tour started at 8.45. We visited a silver mine in the mountain Cerro Rico, which literally means "rich mountain". Today there´s still more than 15000 men working in different mines and searching for minerals. The only reason most tourists visit Potosi is to do the mine tour. You get pants, a jacket and a helmet with a lamp to look like a mine worker or how they call them here "minero". However, most of the mineros only had the helmet including the lamp and wore normal clothes so people could recognize from far that we were tourists. Our first stop was the miners market. That´s where they buy everything they need for their work, especially of course the dynamite for the detonations. Of course we bought some dyanmite as well as Coca leaves (which the miners continously chew) and some 96% alcohol which the miners drink together at the beginning and the end of the month.  

Next we visited a factory where they extract the minerals out of the stones which the miners excavated from the mines. Everything is really low standard and I can´t imagine that people still work like this in Europe.

Then we finally went into the mines. We spent about two hours inside. This short visit was okay, but imagining that people are working there hours every day, it doesn´t seem to nice. On some parts you have to crawl and climb up steep passages.  It´s really loud and there´s a lot of dust due to the detonations. The miners work in a really simple way. All the minerals they´re recovering they have to get them outside in small waggons which weight about two tons. Normally about three men push this heavy waggons outside, it´s really hard work. We met several workers, for example one who hits the whole day on stones to get out the minerals.

Most of them were really friendly and we were able to ask questions. At the end we always gave them a "present", dynamite or coca leaves, things they need to work.

At the end we visited el tio - the god of the mine respectively the devil. Every mine has their own tio and the miners have to bring him presents regularlt like coca leaves, cigarettes or alcohol. They believe that if they don´t bring him presents he will punish them  through killing them in a detonation. For me it sounds weird but they really believe in it.

The tour was really interesting and you realize how lucky you can be to live in a country like Germany where you don´t have to work in these conditions. The job is paid quite well actually but it´s still not a good one. Lots of workers die early because they have dust in their lungs. They then leave young sons behind who have to work in the mines to feed the family. It´s an never ending circle. In Potosi there aren¨t many job alternatives anyways, about 60% of the population work in the mines.

20April
2014

Learning Spanish and Easter in Sucre

Eineinhalb Wochen in Sucre. Außer in Rio war ich nirgendswo so lang. Und nirgendswo anders hab ich so wenig unternommen und bin eigentlich die meiste Zeit nur faul rumgehangen. Freitagmorgen bin ich angekommen, habe Hanneke und Sarah-Ann beim Frühstück kennengelernt. Das Frühstück hier im Hostel ist genial: Verschiedenes Brot, Tomaten, Gurken, Früchte, Müsli, Kuchen, Marmelade, Kaba, Saft, Milch, Yoghurt ... - normalerweise bekommt in Bolivien nur labbriges Toast, Erdbeermarmelade und Kaffee. Demententsprechend habe ich das Frühstück hier sehr genossen. Was mir allerdings am meisten gefällt ist, dass ich ein eigenes Bett hab und mega viel Platz mein Zeug darum zu verteilen. Mal was anderes als n Hochbett und n halber Quadratmeter um den Rucksack abzustellen. :D


Wir waren zusammen im Mercado Central zum Mittagessen. Haben Saice gegessen. War Kartoffeln, Reis und was Gulaschähnlichem - ziemlich lecker und günstig. Der Markt war auf den ersten Blick für mich total chaotisch, aber alles hat hier seine Ordnung. Man findet hier alles und es gibt verschiedene Bereiche für die jeweiligen Produkte. Fleischabteilung, Gewürzabteilung, Gemüseabteilung, Nudelabteilung, Drogerieabteilung, Kuchenabteilung... die Liste ist endlos und man kann sich beim ersten Besuch einfach verlaufen.


Abends haben Hanneke, Sarah-Ann und ich Wein im Garten getrunken und waren später mit paar anderen erst in der Bar el Florin und dann später im Club Mitos. Wir waren so um halb 1 da und kaum jemand war da, außer paar Touris. War schon etwas deprimiert über die Tatsache, das nix los war, als wir dann um 2 überrascht feststellten, wie knallvoll es geworden war und der Club plötzlich von den Bolivianer dominiert wurde. Ging dann doch noch relativ ab und war ziemlich gut da. (Auch wenn ich zugeben muss, das ich am Ende fast auf'm Tisch eingeschlafen bin, weil ich die nacht zuvor im Bus kaum geschlafen hatte, und die Höhe (2700m) mir etwas zu schaffen machte. :D )

 




Am nächsten Tag waren wir bei den "sieben Wasserfällen". Das war interessant ... Zwei Jungs hatten 'n noch kleineres Budget als ich und wollten den Bus nehmen statt ein Taxi, das mit 1Euro pro Person auch spottbillig war. An der Endstation sind wir ausgestiegen und dann 3h umhergeirrt, bis wir es endlich gefunden haben. Gute Schuhe wären ganz geschickt gewesen und vielleicht hätten der eine Typ nicht 'ne Wassermelone mit rumgeschleppt :D Gegen 5 sind wir dann zurückgelaufen und meine Motivation war nicht so groß. Aber wir hatten Glück. Nach 'ner halben Stunde laufen ist ein kleiner LKW vorbeigefahren und wir sind alle auf Ladefläche mit. Das war das Highlight des Tages. Während dem Sonnenuntergang auf der Ladefläche, Wind um die Ohren und 'nem super Ausblick. Es war genial.






Am Sonntag wollte ich ganz früh raus und auf den Tarabuco Market. Das ist ein Markt circa 60km von Sucre, auf dem bolivianische Textilien verkauft werden: Mützen, Alpacasweatshirts, Taschen, Teppiche ... Der Plan ging allerdings nicht ganz auf. Abends zuvor waren wir wieder im el florin und ich bin sogar extra früh um eins heimgegangen, aber im Hostel hat mit ohrenbetäubender Lautstärke 'ne Band gespielt - an Schlaf war also nicht zu Denken. Um 11 hab ich dann aber mitbekommen, dass sich noch ''ne Gruppe auf'n Weg macht und bin mit denen mit. Es gab so unglaublich viel Auswahl,dass ich gar nicht wusste, was ich kaufen soll und am Ende auch nichts gekauft habe :D Ein warmer Alpaca-Pulli steht aber definitiv noch auf meiner Wunschliste.
Abends hab' ich ne papas rellenas probiert, das ist eine mit Käse gefüllte Kartoffel mit Zwiebelsoße - typisch bolivianisch und mega lecker.





Ich hab jeden Tag drei Stunden Spanischunterricht und versuche meine Kenntnisse zu verbessern. Das ist eigentlich der einzige Grund, warum ich so lang in Sucre geblieben bin. Außer Hausaufgaben machen und ab und zu ein bisschen bummeln mach ich eigentlich nichts groß sondern gammel die meiste Zeit im Hostel rum. Entspannte Woche in Sucre.
Montag war ich zum Mittagessen im Condorcafe und habe Tucumana probiert - eine mit Gemüse gefüllte Teigtasche. Dienstagabend wurde im Hostel der Film "Devil's Miner" gezeigt. Der handelt von einem Kind das in den Silberminen von Potosi arbeiten muss und ist ziemlich traurig. Es arbeiten auch heute noch sehr viele Kinder unter unerträglichen Umständen in den Minen. Ich habe vor, die Minen als nächstes zu besuchen.

Mittwochabend war Salsanacht im Hostel und später war ich mit Clarissa aus England und Ilan aus Frankreich im JoyRide was trinken - mehr gibt's über den Tag nicht zu sagen :D
Donnerstagmittag hab ich Katrina (Wales) und Martina (Schweiz) kennengelernt. Zusammen waren wir auf dem Mirador, von wo man aus Sucre überblicken kann. Im Markt habe ich mir einen frisch gepressten Fruchtsaft gegönnt und als ich mein Glas abgeben wollte, wurde mir doch glatt nachgeschenkt, da war ich total überrascht. :D Abends war All-you-can-eat-pasta-nacht im Hostel. Hier ist eigentlich immer was geboten und meistens bis spät in die Nacht laut.

 





Freitag war meine letzte Spanischstunde. War nicht mehr ganz motiviert und war froh, dass es rum war,allerdings hat es meinem Spanisch schon gut getan. Es wurde aufgrund von Karfreitag ein spezielles bolivianisches Buffet im Hostel angeboten. Gab zwölf verschiedene typische bolivianische vegetarische Gerichte. Wir haben so viel gegessen, dass ich am Ende Bauchweh hatte. :D
Nachmittags waren wir unterwegs, weil es angeblich 'ne Osterprozession geben sollte, haben aber ewig lang gewartet und nix war. Gegen fünf hab ich Blasmusik gehört und hab vorm Hostel geschaut und an der Straßenecke war gerade die Prozession in vollem Gange. Hunderte von schwarz gekleideten Menschen sind die Straße lang gelaufen. Es wurde eine Holzfigur von Jesus in einem Glassarg und lebensgroße trauernde Puppen vorbeigetragen. Etwas bizarr.

 


Später waren wir zusammen Crepes essen. In Sucre bin ich irgendwie nur am Essen hab ich so's Gefühl :D Eigentlich darf am Karfreitag kein Alkohol ausgeschenkt werden, was den Hostelbesitzer nicht daran gehindert hat, hinten im Garten versteckt 'ne kleine illegale Bar zu haben, wo wir dann bis spät zusammen gesessen sind und es witzig hatten.

 



Samstag war n kompletter Failtag. Bin zum Frühstück aufgestanden und dann gleich wieder ins Bett,weil ich mich erkältet hatte. Den ganzen Tag hab ich mehr oder weniger im Bett verbracht,nur mittags war ich kurz beim Essen und hab mir einen Osterhasen gekauft,gehört schließlich dazu. :)
Das "Highlight" des Tages war abends das Pizzaessen mit den Mädels, danach ging's mir auch etwas besser. 

 

Ostersonntag. Was gibt's da viel zu sagen? In Deutschland wäre es "besonderer" gewesen. Habe mir zum Frühstück allerdings ein gekochtes Ei bestellt,wenigstens das musste sein :D Danach bin ich mit Martina und Katrina zum Bus,wir reisen weiter nach Potosi.

 

ENGLISH

 

One and a half weeks in Sucre. Besides Rio I was nowhere else that long. And nowhere else I basically did nothing and spent most the day time being lazy in a hostel. I arrived Friday morning and met Hanneke and Sarah-Ann at breakfast. The breakfast here is awesome: different kinds of bread, tomatoes, cucumbers, fruits, cereal, jam, hot chocolate, juice, milk, yoghurt ...- normally you just get toast and strawberry jam in Bolivia. Therefore I enjoyed a big breakfast everyday :D What I like the most here though is that I have my own bed and enough space to put my bagpack and stuff. Better than having a bunkbed and about half a sqare meter to set down the bagpack.

Later we went to the Mercado Central for lunch. We ate Saice. That´s rice, potatoes and some meat in a sauce - really yummy and cheap. The market seemed kind of chaotic to me at first but everything has a order here. You can find everything you need and there´s different sectors for the various products. Meat sector, flavoring sector, vegetable sector, noodle sector, drugstore sector, cake sector ... the list is endless amd it´s easy to get lost in there.

At night we Hanneke, Sarah-Ann and me had some wine in the garden and later went to a bar called el forin before going to the club Mitos. We arrived around 12.30 and there was barely anybody besides some tourists. I was kinda annoyed by that fact until we realized around two o´clock that the club suddenly packed of people, mostly bolivians. Then the party was quite good. (I have to admit though that at the end I nearly fell asleep on the table because I couldn´t sleep on the night before and I was having some troubles with the altitude of about 8000ft. :)

The next day we went to the "seven waterfalls". That was kind of interesting ... Two guys had an even smaller budget than me and wanted to take a bus instead of a taxi, which was freakin cheap with only one dollar fifty each. At the last stop we got off and then walked around three hours searching for it until we finally found it. Good shoes would have been nice and maybe this one guy wouldn´t have carried a watermelon :D Around five we went back and I was not really motivated walking all the way back. But we were lucky. After around half an hour a truck passed and we all went on the platform. It was the highlight of the day. Being on the truck while the sun set with wind and a nice view over Sucre. Just awesome.

Sunday I wanted to get up really early to go to Tarabuco market. It´s about 60km from Sucre. There they sell all kinds of bolivian textiles like heads, alpaca jumpers, bags, carpets ... It didn´t really work that way though. The night before we had gone to el florin again and I even had gone early but I arrived at the hostel there was a band playing crazy loud so no sleep. Around 11am I heard a group talking about still going so I went with them. They had so much variety, that I didn´t know what to get. I for sure want an alpaca-sweater though, it´s really warm and it´s getting colder. At night I tried a papas rellenas, it´s a potato filled with cheese and a onion sauce - typical bolivian and really good.

Everyday I have three hours of Spanish to improve it. That´s the main reason I´m staying that long in Sucre (which is the capital of Bolivia by the way). Besides doing homework and walking around town I didn´t really do a lot. Relaxing week in Sucre.
Monday I went for lunch in the condor cafe and tried Tucumana - a pastry filled with vegetables,
Tuesday night they showed the Devil´s Miner in the hostel. It´s a documentary about a child working in the silver mines of Potosi and it´s really sad. There´s still a lot of kids working in the mines under unbearable conditions. I will visit the mines in Potosi.

Wednesday there was a salsa night in the hostel and later on I went with Clarissa from England and Ilan from France to have some drinks in the JoyRide - nothing more to say about this day :DThursday I met Katrina (Wales) and Martina (Switzerland). Together we went to the Mirador from where you can look over the whole city. In the market I got a fresh fruit juice and when I wanted to return my glass, they poured me more which really surprised me :D At night it was all-you-can-eat-pasta-night in the hostel. Normally there´s something going on everyday and it´s loud until late.

Friday was my last Spanish class.I wasn´t really motivated anymore and was happy all this studying stuff was over, but for sure it improved my spanish quite a lot. Because it was Good Friday they had a special bolivian buffet in the hostel. It was with twelve traditionell bolivian vegetarian meals. We ate so much that my stomach hurt :D
In the afternoon we went looking around for an easter procession but we waited forever but nothing. Around 5pm I heard some music and went to the next street corner. There was a huge procession with hundreds of people dressed in black walking on the streets. They carried a wooden figure of Jesus in a glass coffin and and some life-sized dolorous puppets. Kind of weird.

Later on we had some crepes. I feel like I´m only eating here. On Good Friday it´s forbidden to sell alcohol in Bolivia. But the owner of the hostel didn´t care and in the back yard there was a small "illegal bar" where we had fun until late.

Saturday was a complete fail day. I just got up for breakfast and then went straight to bed again because I had a cold. Most of the day I spent in bed,  I only left it for lunch and getting myself an easter bunny :D The "highlight" of the day was going out for pizza with the girls, after which I felt a little better.

Easter sunday. What to say about it? In Germany it would have been "more special". For breakfast I had a boiled egg, that´s the least I needed for easter :D After that Martina, Katrina and me went to the bus station to head on to Potosi.

11April
2014

Inca Ruins & Camping in Samaipata

Im Sammeltaxi nach Samaipata hab ich einen Deutschrussen und seinen russischen Kumpel kennengelernt, der hier in Bolivien lebt. Zusammen waren wir dann beim Mittagessen und was gab es? Hühnchen mit Reis und Pommes - das ist billig und überall Standard :D

Noch 'ne kleine Anekdote von der Fahrt. Als wir an der Tankstelle waren,mussten wir alle aussteigen und ich hab verwundert gefragt wieso. Der Deutschrusse nur: "Explodiert vielleicht,da willst nicht drin sein". Aha. Beruhigend. Wenn wir 2m vom Auto entfernt stehen wird uns die Explosion also nicht erreichen ...

 



Danach sind wir hoch zu den "El-Fuerte"- Ruinen. Das sind Ruinen einer alten Inca-Stadt. Von dort oben hatte man einen fantastischen Blick. Circa 2-3Stunden läuft man einen Weg an verschiedenen Ruinen entlang und guckt sich das halt so an.

 



Gegen 5 waren wir zurück in Samaipata. Eigentlich wollte ich gleich weiter nach Cochabamba, aber musste feststellen, dass es keinen Nachtbus gibt. Samaipata ist ein kleines Städtchen und eigentlich gefällt es mir recht gut, hab also entschieden ein Hostel aufzusuchen  und noch einen Tag zu bleiben. Man kann von hier aus verschiedene Trekkingtouren mit Agenturen machen, also bin ich abends noch los um mich zu erkundigen. Allerdings muss man sich da wie aussah immer ein Gruppe von 4-5 Personen selbstständig zusammen suchen, ansonsten ist eine Tour alleine sauteuer und irgendwie auch langweilig. Da meine russischen Freunde schon weiter nach Sucre gegangen waren und ich noch niemand neuen kennengelernt hatte, dachte ich mir, dann geh ich halt einfach weiter. Zufällig hat sich dann aber in einem Tourbüro ein Gespräch mit zwei Paaren ergeben, die mich spontan zum Campen eingeladen haben. :D

 

 



Abends habe ich Jane aus Bonito wieder getroffen, war ganz witzig. Samaipata ist so klein, dass man sich da eigentlich nur über den Weg laufen kann. Zusammen mit ihren israelischen Freundinnen waren wir noch in einer Bar.

Am nächsten Morgen wurde ich von Lauri, Daniel, Emilie und Joan abgeholt. Lauri und Dani sind aus Argentinien und haben ein eigenes Auto mit dem sie durch Amerika fahren, die anderen beiden hatten sie unterwegs kennengelernt Um 6 ging's los. Nix mit ausschlafen :D So drei Stunden ging's über sehr holprige Straßen zu unserer Campingstelle an einem Wasserfall.

Joan hatte die glorreiche Idee,einfach Mal den Berg hochzulaufen. Haben keinen Wanderpfad gefunden/gesehn und haben uns durch die "Wildnis" gekämpft. Haben's nicht bis ganz oben geschafft,irgendwann wurde's einfach zu steil. Der Ausblick war trotzdem genial. Den restlichen Tag haben wir mit chillen verbracht und sind abends um's Lagerfeuer gesessen.

 



Nach einer mehr oder weniger angenehmen Nacht im Zelt ging's am nächsten Morgen früh los. Schnell noch Instantcoffee und labbriges Toast mit Marmelade und ab ins Auto. Wir wollten eigentlich in den Amboronationalpark um Kondore zu sehen,aber leider war's zu bewölkt. Durch Zufall haben wir auf der Fahrt welche gesehn. Gegen zwölf waren wir in Samaipata,die anderen sind weiter nach Cochabamba und ich hab bis abends auf den Bus nach Sucre gewartet.

War die einzige Ausländerin im Bus und wurde glaub vom Preis her auch ziemlich abgezockt :D Obwohl es angeblich "semi-cama" war,was so viel bedeutet wie halbes Bett,wars ein stinknormaler Bus und ohne Klo. Mitten in der Nacht hält also der Bus und der Fahrer ruft "baño,baño" und alle springen auf. Ich denk mir, oh das wird aber 'ne lange Schlange vor'm Klo. Aber 'ne. Es gab nur den "natural bathroom" :D

Nach circa 13h Fahrt bin ich dann endlich in Sucre auf 2700m angekommen,nachdem sich der Bus mit wahrscheinlich 20km/h die ganze Zeit den Berg hochgekämpft hat.


ENGLISH

In the shared taxi a met a German-Russian guy and his Russian friend who lives in Bolivia. Together we went for some lunch and what did we have? Chicken with rice and french fries - cheap and that's what you ge everywhere here.

A little stoy from the drive: When we were at the gas station everybody had to get off and I asked why. Andreas,the German - Russian guy, just said: "It might explode, don't wanna be inside." And I thought,yea great if we are two meters next to the car that will not hit us ..

After, we went up to the "El-Fuerte" ruins which are ruins of an old Inca town. From up there,you have a beautiful view. For like 2-3 hours you can walk around there and just look at the stuff.

Around 5 we were back in.Samaipata. Actually I wanted to leave for Cochabamba right away but found out that there was no night bus. Samaipata is a cute little town and I like it so I decide to stay one more night. There's the possibility to do some hiking trips around so I went to a tour agency. But you actually have to find your own group but since the two guys had just left and I hadn't met any new people yet I didn't have anybody to go with. I didn't really mind and thought I'll just leave for Cochabamba early the next mornin then. But somehow I met these two couples outside the agency and they spontaneously invited me to come along with them to do camping.

At night,I met Jane from Bonito again and me went for some drinks with her other friends. Kind of funny that we met again,but.I guess Samaipata is just so.small that there's no way around.

The next morning,I got picked up by Lauri, Daniel, Emilie and Joan. Lauri and Daniel are from Argentina and have a truck with which they travel through America and they met Joan and Emilie during their travel. We left at 6am no sleeping in. For about three hours we drove on bad streets to a waterfall where we wanted to camp.

Joan had the idea to just walk up the mountains around us. But there wasn't a path or anything so.we just hiked through the "wilderness". We didn't make it all the way to the top, it was too steep. The view was amazing. The rest of the day we spent with doing nothing and had a bonfire at night.

After a more or less comfortable night in the tent we left early in the next morning. Had some instant coffee and toast with jam - the camping food :D
We actually wanted to go to the amboro national park to see condors but it was too cloudy. On the way back we some anyways. Around 12 we were back in Samaipata,the others left for Cochabamba and I spent the rest of the day hanging around and waiting for my bus to Sucre.

I found some German bread and meat in a little store and while I was enjoying sandwiches the first bus to Sucre passed by. I put my thumb out but the bus didn't stop. The next one as well. A boy tried to explain to me in Spanish where I have to go to get the bus and that its not possible to just stop it on the street and after a couple of minutes I finally understood him.

I think I was the only foreigner on the bus and they probably charged me way too much. The bus was supposed to be "semi-cama" which means half bed but it was just a normal bus and it didn't have a bathroom. In the middle of the night the bus stopped and the driver shouts "baño,baño" and everybody gets up . I'm thinkin oh this will be a long toilet break if everybody wants to go but no. There was only the natural bathroom :D

After about 13hours I finally arrived in Sucre which is on a altitude of 2700m after the bus had been "climbing" up the mountains with about probably 10mph for hours.

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